Wie ticken wir denn?

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Wie ticken wir denn? Diese Frage haben sich dieses Jahr die 13. Klassen aus dem Sozialzweig gestellt. Im Rahmen ihrer ersten Schulaufgabe haben sie ihre Mitschüler befragt: Für was wird Geld ausgegeben? Wer lässt sich tätowieren? Wie hoch ist das Stresslevel?

Die Befragung ist nicht repräsentativ und wurde in verschieden Klassenstufen und Zweigen durchgeführt.

[infogram id=“48bd978c-b7b9-4673-a846-ec47f06de342″ prefix=“erV“ format=“interactive“ title=“Ausgaben für Freizeit“] Bei dieser Statistik lässt sich erkennen, dass die weiblichen Schüler um einiges mehr für Kleidung ausgeben. Ihre männlichen Klassenkameraden hingegen investieren ihr Budget eher in Party und ihr Auto.
[infogram id=“52f6be05-2475-44ce-9256-123a43b977ae“ prefix=“wDw“ format=“interactive“ title=“Welcome: Welcome: Your first project“] Beim Körperkult der Schüler sind die Frauen um einiges „aktiver“. Knappe 43% der Schülerinnen haben entweder Tattoo oder Piercing. In Gegensatz dazu sind nur gute 17% der Schüler tätowiert oder gepierct.
[infogram id=“verdienst_nebenjob“ prefix=“rkq“ format=“interactive“ title=““] Etwa 49% der Schülerinnen und 53% der Schüler haben einen Nebenjob. Wobei sich der Verdienst auf den ersten Blick relativ gleich verteilt. Berechnet man jedoch den durchschnittlichen Verdienst, erhalten die befragten männlichen Schüler etwa 15 Euro mehr im Monat. Die Gründe dafür lassen sich nicht einwandfrei aus der Umfrage lesen. Arbeiten Schülerinnen insgesamt weniger? Bekommen Sie einen geringeren Stundenlohn?
[infogram id=“taschengeld-46815″ prefix=“XZd“ format=“interactive“ title=“Taschengeld“] Doch auch beim Taschengeld lässt sich ein erheblicher Unterschied feststellen. Mädchen erhalten von ihren Eltern durchschnittlich 72 Euro weniger Taschengeld, als ihre Brüder. Doch warum bekommen Jungs mehr? Weil sie durchsetzungsfähiger sind? Weil sie mehr fordern? Oder spielt doch das typische Rollenbild eine Rolle?
[infogram id=“grunde_fur_stress_in_der_schule“ prefix=“AxN“ format=“interactive“ title=“Gründe für Stress in der Schule“] Eine weitere Erkenntnis aus den Umfragen ist, dass Jungen sich weniger Stress ausgesetzt fühlen. Nur beim Leistungsdruck durch andere fühlen sich mehr Jungen, als Mädchen gestresst. In allen anderen Bereichen fühlen sich mehr Mädchen im Vergleich Druck ausgesetzt. Vor allem selbst erzeugter Leistungsdruck ist für vier Fünftel der Schülerinnen ein Stressfaktor. Zukunftsängste und Karrierezwang sind jedoch nicht zu vernachlässigen: Mehr als die Hälfte beider Gruppen fühlt sich durch diesen Faktor belastet.